Ladegerät - Optimierung Kühlung
- epic
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Den Beitrag kennst du? Das Klavierband hat aber schon noch eine Feile gesehen oder?
Eine Abdeckung mit Löchern und Gitter drunter habe ich selbst gebaut, darunter die 2 Lüfter. 12V sind beim Radioanschluss, dann noch einen schönen Schalter und die Leitungen von den Lüftern verlängern und schon ist das ohne Aufwand zu betreiben.
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- 2Strokewheeler
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Ja klar, das sind bei mir erste Tests, wenn sich das bewährt, werde ich es natürlich verbessern und verschönern.
Habe aber bereits jetzt ein sehr gutes Gefühl, dass man das Problem auf diese Weise mit wenig Aufwand beheben kann.
Im Winter könnte man es ja theoretisch rausschmeißen, bei mir ist bisher noch nichts fest verbaut.
Also ist es wohl so, daß das Ladegerät bei +70°C anfängt, den Ladestrom zu drosseln
und alles über +70°C als äußerst ungesund zu vermeiden ist.
Nach meinen bisherigen Beobachtungen komme ich für die gesamte Dauer der Ladung auf 4°C über der Außentemperatur. Gemessen außen auf dem Gehäuse.
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- Snorre
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Der Zusatzlüfter von hofmannb, der den Kabelkanal vom Spiralkabel als "Ansaugstutzen" nutzt und auch die geteilte Bodenplatte vom 2Strokewheeler bringen sicherlich einen Nutzen bzw. einen Komfortgewinn.
Die sensationell niedrigen Temperaturwerte gaukeln mMn aber einen gewaltigeren Nutzen vor, als es tatsächlich hat.
Gehäuseaußentemperaturen haben für mich keinerlei Vergleichbarkeit zu den internen Werten, die vom Ladegerät ausgegeben werden.
Unabhängig davon frage ich mich, ob tatsächlich bei Ladevorgängen, die zur kühlsten Tages- bzw. Nachtzeit bei bereits halbierter Ladeleistung stattfinden, noch zusätzlich ein Lüftgerpimp angesagt ist?
Aber gut, jeder wie er mag.
Bei der anderen Anwendung überraschen mich die sehr niederigen Temperaturen auch nicht wirklich, da unmittelbar über dem Sensor der Lüfter platziert wird und die kühlere Umgebungstemperatur draufpustet.
Da würde mich der intern vom Ladegerät ermittelte Wert besonders interessieren.
Von meinem persönlichen Standpunkt wundere ich mich immer wieder, wie viele Twizy-Eigner einen Leidensdruck verspüren und meinen die Ladegerätetemperatur senken zu müssen.
Solange sich mein Ladegerät nicht genötigt fühlt wegen "Fieber" die Ladeleistung drosseln zu müssen, besteht für mich kein Handlungsdruck.
Während der gelegentlichen Hitzewellen kommt das schon mal vor, aber doch eher selten.
Und dann wird auch eben mal prophylaktisch die Bodenplatte entfernt.
Okay, das ist ein wenig lästig, aber es gibt schlimmeres.
Twizy Cargo, EZ 07/2014, 110.000 km, Stand 09/2024
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- Berthold
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Snorre schrieb: Die sensationell niedrigen Temperaturwerte gaukeln mMn aber einen gewaltigeren Nutzen vor, als es tatsächlich hat.
Gehäuseaußentemperaturen haben für mich keinerlei Vergleichbarkeit zu den internen Werten, die vom Ladegerät ausgegeben werden.
Von meinem persönlichen Standpunkt wundere ich mich immer wieder, wie viele Twizy-Eigner einen Leidensdruck verspüren und meinen die Ladegerätetemperatur senken zu müssen..
Ich kann den Leidensdruck schon verstehen. Temperatur ist einfach DER Einflussfaktor für die Bauteilalterung und das Bauteilversagen. Stromfluss selbst ist nicht schädlich und verschleißt das Bauteil auch nicht. Der Lader ist halt recht teuer.
Es wäre schön zu wissen wo genau die interne Temperatur gemessen wird. Es kann sein das ein Lokaler Spot warm wird und der Großteil der Elektronik bei moderaten Gehäusetemperaturen arbeitet. Klar ist aber auch, wenn das Gehäuse 70grad hat ist alles im Lader mindestens 70grad warm.
Twizy Intens ; EZ 11/16 ; Parrot mit Pioneer-Sub ; H145/13 V135/13; Spacer 10mm; Zusatzlager, Lader Ventilation optimiert ; Mario Hack ; Kaufakku; Rückfahrkamera, Lüftungsschlitze freigeräumt , LED Frontlicht, ToM , LEGASTHENIKER aus NRW
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- Ladeleistung wurde bereits ab Werk reduziert, da sich die ältere Generation der Ladegeräte haufenweise selbst zerstört hat
- Ladeleistung auch der neueren Geräte reduziert sich, sobald eine Grenztemperatur erreicht ist --> Hieraus folgt eine längere Ladezeit
- Ladegerät in meinem Twizy wurde bereits vor kurzem erneuert, kostet also Schmerzen
- Der Anteil derer, die genau nicht zur kühlsten Nachtzeit laden, sondern eher mit Solarstrom bei warmen Sonnenschein, wird wachsen. So ist es bei mir der Fall.
- Ebenso wird die Anzahl der Twizys wachsen, die einen größeren Akku bekommen... Ladezeit erhöht sich entsprechend
dem entsprechend sollte das Ladegerät also idealerweise in der Lage sein, bei Sommer +35°C Sonnenschein mit Volldampf 7 Stunden durchzupowern.
Darum geht's ja auch in diesem Thread --> Optimierung Kühlung
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- hofmannb
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Wenn ich mit 2kw ohne Lüftung lade steigt die Temperatur bis zum Ladeschluß an, z.T. über 70°C.
Bei Elektronik kann man allgemein von einer Halbierung der Lebensdauer alle 10 Grad ausgehen, also bei 60 Grad statt 40 nur noch ein Viertel. Wie schon geschrieben wurde wird die interne Temperatur ja nur an einer Stelle im Ladegerät gemessen. Die Bauteile, die am Ende für den Tod verantwortlich sind können eine Ecke mehr haben. Es ist daher bestimmt schon sinnvoll, alle Optionen, die einfach umzusetzen sind, zu machen.
Der Kabelrohrlüfter ist nicht die optimale Lösung, dafür ohne großen Aufwand einzubauen und täglich zu benutzen. Besser wird es sein, die Bodenplatte zu lochen und dort mit größeren Lüftern zu arbeiten.
Nur die Leistung zu halbieren ist aber auch nicht sinnvoll, da sich die Ladezeit dadurch verdoppelt. Wenn man dann aber nur 5 Grad spart ist es natürlich kontraproduktiv bezüglich Lebensdauer.
Insofern braucht es irgendeine Art von Lüftung. Man könnte auch die originale Plastikbodenplatte über dem Ladegerät lochen, ein 3D Druck Lüftungskanal draufschrauben und mit einem Radiallüfter ordentlich Luft reinpusten. Den Fußraum würde es nicht beeinträchtigen. Dann hat man auch bei 35°C genügend Luftaustausch...
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Irgendwann entschloss sich mein Lader nämlich nur noch sporadisch mit unterschiedlicher Ladestärke zu laden. Deshalb läuft der inzwischen, wenn ich zuhause lade, möglichst niedrig eingestellt parallel zu einem Huawei.
Da mein Ladereinbau noch "provisorisch" ist kann ich per Stecker die Phasen der Geräte tauschen.
Der original-Lader sitzt fest auf Phase 1.
Für alle drei Phasen habe ich zusätzlich jeweils ein mal Buchse und Stecker. Normalerweise läuft jeder Lader auf seiner eigenen Phase. Zuhause stecke ich dann einen Huwei parallel auf Phase 1.
In der endgültigen Ausbaustufe wird das dann fest mit 3x3kw Huawei und minimal eingestelltem original-Lader laufen.
Das sind dann 9,x KW und ich brauche mir um die Überhitzung des original-Laders keine Sorgen machen. Zumal die Ladezeiten eh kurz sind.
Mein Lader hat aber dennoch den umgedrehten Lüfter, damit das System besser gekühlt wird.
Für die Huawei habe ich gerade die Kühlkörper bekommen, die auch aufkleben werde damit die ihre Maximalleistung im Sommer länger halten.
(Mindestens) ein Zusatzlader macht also aus mehreren Gründen Sinn.
Elektr. Türöffner, autom. Innenbeleuchtung mit Dimmer, Sitzheizung, IR-Heizung im Fußraum, JBL GTO 429 + Pioneer TS-WX110A + CarPower NANO -402, LED-Standlicht, Nightbraker 130, 2,3KW plus 2x 3KW Ladegerät (Huawei R4850G2), OVMS v3, TYP2 Ladebuchse, Komfort-Fahrwerk
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